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Suchbegriff: Wirtschaftliche Indikatoren

Die Bank of England beschloss in einer knappen Abstimmung, ihren Leitzins bei 3,75 % zu belassen, wobei vier von neun Währungshütern eine Senkung befürworteten. Gouverneur Andrew Bailey deutete mögliche künftige Zinssenkungen an, sollten sich die Bedingungen verbessern, während Experten bereits für März mit Senkungen spekulieren. Die Inflationsrate im Vereinigten Königreich ist im Vergleich zu anderen G7-Staaten weiterhin hoch, was die vorsichtige Haltung beeinflusst.
Die deutsche Industrie verzeichnete im Dezember 2025 einen überraschenden Auftragsanstieg von 7,8 % – den größten Zuwachs seit zwei Jahren –, was nach einem längeren Abschwung auf eine mögliche Trendwende hindeutet. Das Wachstum wurde durch starke Inlandsaufträge (+10,7 %) und Aufträge aus dem Verteidigungssektor getragen, wobei Metallprodukte- und Maschinenhersteller eine besonders starke Performance zeigten. Während die Aufträge aus der Automobilbranche aufgrund der schwachen Nachfrage in der Eurozone zurückgingen, äußerten sich Ökonomen optimistisch hinsichtlich einer anhaltenden industriellen Dynamik und einer Beschleunigung des allgemeinen Wirtschaftswachstums.
Britische Staatsanleihen stehen unter Druck, da die Renditen angesichts einer politischen Krise um Premierminister Keir Starmer, der wegen der Ernennung von Peter Mandelson zum US-Botschafter trotz dessen Verbindungen zu Jeffrey Epstein in der Kritik steht, auf Mehrmonatshochs gestiegen sind. Das britische Pfund hat deutlich an Wert verloren, und die Märkte sind besorgt über mögliche Führungswechsel und eine lockerere Fiskalpolitik unter einem möglichen Nachfolger.
Die Bank of England behielt ihren Leitzins in einer knappen Entscheidung bei 3,75 % bei, wobei vier von neun Entscheidungsträgern für eine Senkung gestimmt hatten. Gouverneur Andrew Bailey deutete an, dass im Laufe des Jahres weitere Zinssenkungen möglich seien, sollten sich die Bedingungen verbessern. Das Vereinigte Königreich sieht sich weiterhin mit einer hohen Inflation von 3,4 % konfrontiert, die doppelt so hoch ist wie die Inflationsrate in der Eurozone und damit die höchste unter den G7-Staaten darstellt. Experten von Barclays und Capital Economics prognostizieren mögliche Zinssenkungen im März oder April, abhängig von der Inflationsentwicklung.
Die Vereinigten Staaten erhoben im Jahr 2025 Zölle in Höhe von 2 Milliarden US-Dollar auf Schweizer Waren, was einer Versechsfachung gegenüber dem vorherigen Niveau entspricht. Mehr als die Hälfte der Zolleinnahmen stammte aus der Technologiebranche (1,1 Milliarden US-Dollar), während die Uhrenindustrie 486 Millionen US-Dollar beitrug. Studien deuten jedoch darauf hin, dass diese Zölle letztendlich der US-Wirtschaft geschadet haben. Eine Analyse bezeichnet sie sogar als „Eigentor” für die Amerikaner.
Die Bank of England behielt die Zinssätze mit einer knappen Abstimmung von 5 zu 4 bei 3,75 % und signalisierte damit mögliche Zinssenkungen bereits im März. Die Zentralbank senkte die Wachstumsprognosen für 2026 und 2027 und hob gleichzeitig die Prognosen für die Arbeitslosigkeit an. Sie geht davon aus, dass die Inflation bis zum Frühjahr auf etwa 2 % sinken wird. Gouverneur Andrew Bailey deutete angesichts der gedämpften Wirtschaftsaussichten Spielraum für weitere Zinssenkungen in diesem Jahr an.
Andrea Scherz, Direktor des Gstaad Palace, spricht über die Verlagerung des Luxuskonsums von materiellen Gütern hin zu Erlebnissen und betont, wie sich dieser Trend auf den Hotelbetrieb auswirkt. Er hebt Herausforderungen wie Digitalisierung, steigende Kosten, öffentliche Kritik am Reichtum und die Bedeutung der Aufrechterhaltung menschlicher Beziehungen im Gastgewerbe bei der Führung eines generationenübergreifenden Familienunternehmens hervor.
Die Renditen britischer Staatsanleihen steigen aufgrund einer politischen Krise um Premierminister Keir Starmer stark an, der nach der Ernennung von Peter Mandelson zum US-Botschafter trotz dessen Verbindungen zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein mit wachsender Unbeliebtheit zu kämpfen hat. Die Krise hat Bedenken hinsichtlich der Stabilität der Finanzpolitik und möglicher Führungswechsel aufkommen lassen, wobei die Märkte eine Verschiebung hin zu einer lockereren Finanzpolitik befürchten, sollte Angela Rayner die Nachfolge von Starmer antreten.
Die globalen Märkte entwickelten sich uneinheitlich: Der Schweizer SMI tendierte vorbörslich schwächer, während die asiatischen Märkte vom Ausverkauf an der Wall Street in Mitleidenschaft gezogen wurden. Die Ölpreise stiegen aufgrund der geopolitischen Spannungen im Zusammenhang mit den Atomgesprächen zwischen den USA und dem Iran, während Bitcoin auf 63.000 US-Dollar fiel. Technologieaktien, insbesondere Unternehmen aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz, standen aufgrund von Bedenken hinsichtlich Investitionskosten und Rentabilität unter Druck. Die europäischen Märkte zeigten sich vor den Signalen der EZB zur Geldpolitik zurückhaltend, und die Devisenmärkte verzeichneten nur geringfügige Schwankungen.
Der DAX blieb im negativen Bereich stagnierend, notierte nahezu unverändert bei 24.560 Punkten und konnte sich nicht von dem Rückgang um 0,7 % am Mittwoch erholen. Die Rheinmetall-Aktie fiel angesichts der allgemeinen Marktschwäche um über 8 %. Der Index steht bei 25.000 Punkten vor einem technischen Widerstand, während ihm aufgrund der wirtschaftlichen und politischen Unsicherheit, die insbesondere Technologieaktien betrifft, positive Impulse fehlen. Es wird erwartet, dass die Europäische Zentralbank die aktuellen Zinssätze beibehält, aber bereits im März eine Senkung in Betracht ziehen könnte.

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